Möglicherweise ist eine genau gegenüberliegende Positionierung von Kuppel (im Pan Lab gerne 6-oder 8-eckig) und Portal (Resonanzöffnung), wiewohl sie bautechnisch und klanglich extrem sinnvoll wäre, in Kombination mit anderen Merkmalen von der PANArt AG urheberrechtlich geschützt. In der Prototypengestaltung von Birgit Pestal im PAN LAB Vienna werden Kuppeln und Portale daher nicht nur versetzt sondern auch in verschiedenen Positionen zueinander gesetzt – um Vergleiche anstellen zu können.
Dabei ist nicht nur der Klang und die bautechnische Überlegung wichtig, es geht dabei auch um einen vernünftigen Schwerpunkt – also, dass das Instrument nicht vom Schoss rutscht (bzw. geht es buchstäblich auch um eine diskrete und angebrachte Schwerpunktsetzung in einer juristisch irgendwie doch noch sehr sehr wackeligen Umgebung).
Wenn der Port (das Schalloch) versetzt ist, kann man große tiefe Bassnoten mit großzügigen Abständen einplanen – das verschafft also insofern einen spieltechnischen und klanglichen Vorteil.
Noch im Experimentierstadium, aber bereits recht vielversprechend, sind Kuppel mit Löchern – wie auf einem Foto zu sehen – diese Idee ist nicht vom PAN LAB sondern kursierte schon länger unter einigen Makern.
Bereits 2020 ausgearbeitet haben Birgit Pestal und ihr damaliger Schüler Thomas Ender die „Portpan“ … also Pans mit mehreren gestimmten kleinen Löchern, also Löchern mit Pitch. Diese Tak sounds werden passend zur Skala getuned. Bilder und Videos darüber gibt es bei den Artefacts.
Diese Fotos sind urheberrechtlich geschützt / copyright Fotocredit: Birgit Pestal
Port um 2 cm versetzt, mit 2 hohen und 2 tiefen Noten
Port um 2 cm versetzt, Untenansicht
Port um 3 cm versetzt, dezentralisierter Port „De-port“