Häufige Fragen


F.A.Q. – Frequently asked questions

Aktuell

Wie ist der aktuelle Stand im PAN LAB (wegen Corona)?

UPDATE / Stand vom 12.8.2020

Termine für Spiele-Workshops ab September mit jeweils 4 oder 5 TeilnehmerInnen sind nun unter „News“ online.

PAN LABianer – aber auch Neulinge – sind herzlich zum neuen „Stammtisch“ eingeladen-  jeden ersten Mittwoch Abend im Monat (Anmeldung erbeten).

Wir bieten nun einen Newsletter nur für PAN LAB Angebote an: den LABLETTER.

Treffen bleiben mit Corona-Sicherheitsabstand möglich (ggfs. auch mit Schutz-Masken- je nach aktueller Gesetzteslage) .
Wir bieten euch zudem Hand-Desinfektion und auch auf Wunsch Baumwollhandschuhe.

In den letzten zwei Augustwochen gönnen wir uns eine kleine Sommerpause! September Termine sind bereits im Buchungssystem verfügbar.

UPDATE / Stand vom 18.6.2020

Im Juli gibt es weitere Spieleworkshop Termine – in der Kleingruppe – mit dem neuen Handpan Set.   Zudem trifft sich bei uns neuerdings eine kleine „Taketina“ Übungsgruppe! Details siehe NEWS

CORONA UPDATE / Stand vom 8.6.2020

Die Gratis-Verleihaktion ist beendet. Bei Interesse an Verleih gerne bei uns anfragen und eine individuelle Vereinbarung treffen. Derzeit sind 2 Pans dafür vorgesehen.

Derzeit sind individuelle Bestellungen möglich. Wartezeit ca 6-8 Wochen. Versand EU-weit.

Besichtigungen, Einzelunterricht und Schnupperstunden gerne möglich – mit Terminvereinbarung

Im Juni gibt es wieder Spieleworkshops – in der Kleingruppe – mit dem neuen Handpan Set (Anmeldung).

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CORONA UPDATE / Stand vom 24.4.2020

Wir haben geöffnet- Termine mit Einzelpersonen möglich.

Derzeit sofort erhältlich für Verleih (gratis in Wien) und Verkauf: ca. 9 verschiedene Skalen

Preise: zwischen €1200-2160,- inkl. Steuer.
Persönliche Besichtigung: hier Termin vereinbaren 

In den Beiträgen zu den jeweiligen Handpan-Serien sieht man einige Details für jedes einzelne Instrument, auch jene die gerade erst entstehen (coming soon).
Aktuell werden Instrumente der Serie TZU und FRANKLIN angeboten, die anderen Serien sind abgeschlossen (ausverkauft).

Mehr dazu in der News vom 7.April:

Corona- Kleinbetriebe dürfen bald wieder aufmachen

Allgemeine Fragen

Wie nennt man diese Instrumente?

Nicht nur in der Frage wie man es spielt oder nutzt, sondern schon bei der Benennung zeigt sich die Kreativität einer jungen, aufblühenden Subkultur rund um ‚diese Instrumente‘.

Am weitesten verbreitet: „Pan“, „Handpan“, „Pantam“ oder auch „Cupola

Strenggenommen ist die häufigste Bezeichnung „HANDPAN“ aber gar nicht so passend, denn gespielt wird ja nicht mit der Handfläche sondern mit den Fingern. „Fingerpan“ konnte sich aber bisher wohl nicht durchsetzen.

Auch weit verbreitet: „Blechklangskulpturen“/ „Soundsculptures“ /Klangskulpturen.

Die neue PAN LAB Vienna Bezeichnung „Harmonical Artefacts“ ist eine eigene Wortkreation, mit der unterstrichen werden soll, dass Kunst und Forschung bei der Blechstimmkunst Hand in Hand gehen sollten.

In Österreich sehr verbreitet: „Pfanne“

Schrecklich falsch im Sinne der Entdecker – aber halt vermutlich am allerweitesten verbreitet: „Hangdrum“ (siehe dazu: Was ist ein Hang? Es ist nicht ratsam, diese Instrumente wie eine Trommel zu spielen.)

„Falsch“, aber bemerkenswert: Hangpeng, Handpeng, Hengpen…

(Manche Leute werden sehr kreativ in der Benennung ihrer Instrumente, etwa: „9 Ton Superklangschale“, „Spaceship“, „turtle shell“, „Kifferklavier“, „Blechufo“, „Heilwerkzeug“, „UFO“, „Singing wok“, „flying saucer“, ,,,)

Auffällig häufig werden sie übrigens einfach als  „diese Instrumente“ bezeichnet.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen „Hang“ und „Handpan“– obwohl die Form sehr ähnlich aussieht, sind die beiden in allen Details gravierend unterschiedlich.

„Hang“ ist eine eingetragene Marke der Firma PANArt und gilt als eine Pionierleistung und herausragende Entdeckung und ist ihrerseits in erster Linie aus der Steelpan entstanden (wobei zwei Schalen miteinander kombiniert wurden).

Ein „Handpan“ ist ein Musikinstrument, das die mehr oder weniger gleiche Form aufweist: zwei kombinierte Halbschalen mit einem Gamelanmäßigen Gong in der Mitte und einem Schalloch – ganz ähnlich wie bei der Gitarre- auf der Unterseite des runden Resonanzgefäßes mit den gestimmte Tonflächen im Rund.

Wer ein Original Hang will, wird auf panart.ch fündig und kann dort eines bestellen.

 

 

Wie werden diese Instrumente gespielt?

Es gibt viele Spieltechniken und anders als bei den klassischen Instrumenten gibt es keine lange Kulturgeschichte oder eine Vorgabe wie man es zu halten hat, wie man zu sitzen hat usw. Gerne wird es auch als Wohlfühlinstrument bezeichnet, bei dem man selbst etwas entdecken kann. Andererseits werden Suchende auch jede Menge Anleitungen dazu finden, Tipps von Profis oder auch Philosophien dazu, welche Spielweisen besonders gut sind.

Anschlag: mit dem Daumen oder Zeigefinger oder auch mit den anderen FIngern. Der Finger soll nicht „kleben“ bleiben und die Schwingung dämpfen. Der Finger federt quasi von selbst wieder weg wenn er schön locker ist. Die Drehung kann auch aus dem Handgelenk kommen. Bei einem schönen Impuls gibt es einen langen und zarten Klang. Je nachdem, ob man mehr auf der langen Achse der Elipse oder der kurzen Achse einen Impuls gibt, hört man die Oktave oder die Quinte des Tones deutlicher. 

Nicht mit der ganzen Hand wie eine Trommel spielen. Die Fäuste dürfen außerdem nur an der Schulter (im Zwischenbereich zwischen den Noten, also rund um die zentrale Note) verwendet werden, nicht auf den Tonfeldern, denn durch zu harte Schläge könnten die Töne sich verstimmen.

Körper-Haltung: Unsere generelle Empfehlung: Körperbewusst sein und – wie in allen Dingen: das rechte Maß finden. Es ist eine 4,4 kg schwere Schale und wenn man es auf dem Schoß spielt, ist es evtl. ratsam auf den Rücken acht zu geben. Spielt man am Körper resoniert der Knochen, das ist etwas ganz anderes, als wenn ein Ständer verwendet wird. Welche Vibrationen herausgelockt werden können und auch wohin sie geleitet werden, hängt davon ab, ob die Pan am Körper ist oder nicht- kommen die Frequenzen direkt in den spielenden Körper oder etwa über den Ständer in den Boden?

Siehe auch:

 

 

Wie lauten die Hinweise zur Pflege?

Fragen zum Entstehungsprozess 

Wie entstanden diese Instrumente - historisch?

Handpans entwickelten sich aus der Hang (R), welche sich im Wesentlichen aus der karibischen  „Steeldrum“ bzw. „Steelpan“  entwickelte.

Globale Wurzeln: Hang (R), Steeldrum, Ghatam & Gamelan

Wie entsteht eine Handpan im PAN LAB Vienna?

Handpans im PAN LAB entstehen In ausgeklügelter Handarbeit mit vielen eigens erstellten Hilfsmitteln. Die genauen Prozesse wurden in drei Jahren Forschungsarbeit von Birgit Pestal entwickelt und verfeinert.

Der Hauptteil der Arbeit, der Stimmprozess, findet – ganz analog- mit dem Hammer statt. Dafür wird die Halbschale in einen Stimmring eingespannt. Ein Tonfeld zu stimmen kann unterschiedlich lang dauern, je nach Nachbartönen und je nachdem wie gut das Blech für das Stimmen vorbereitet wurde. Unter professionellen Blechstimmern heisst es, man benötigt Jahrzehnte Erfahrung, bevor man wirklich versteht was in dem Membran bei der Verformung mit dem Hammer vor sich geht. Das Standardwerk „Secrets of the Steelpan“ (Achong) gibt einmalig tiefgehende physikalische und mathematische Einblicke. Mehr Information darüber, was beim Stimmen einer Note zu beachten ist, gibt es im englischen Bereich dieser Webseite.

Die Vorbereitung des Ausgangsmaterials ist jedenfalls entscheidend: dafür kommen im PAN LAB verschiedene Tools und Arbeitsstationen sowie auch ein Ofen zum Einsatz. Bei der Entwicklung dieser ausgeklügelten Werkzeuge hatte Birgit Pestal übrigens Hilfe von zwei Handpan begeisterten Hobby-Ingenieuren.

 

Welches Material wird im PAN LAB Vienna benutzt?

Verwendet wird im PAN LAB ein garantiert lizenzfrei nitrierter Karbonstahl, 1mm dick, tiefgezogen. Für Sonderanfertigungen oder zu experimentellen Zwecken wurden auch bereits Edelstähle (nicht nitriert) verwendet.

Ein fertiges Instrument wiegt ca 4,4 kg. Durchmesser 53cm. Gesamthöhe 26cm + ca.1cm mit Kuppel als zentrale Note.

Siehe auch:

Wie groß und schwer ist eine PAN LAB Pan?

Ein fertiges Instrument wiegt ca 4,4 kg. Durchmesser 53cm. Gesamthöhe 26cm + ca.1cm mit Kuppel als zentrale Note.

Beim Taschenkauf ggfs. hilfreich: Die Größe entspricht „Shellopan“ ( d.h. ja: eine PAN LAB Pan passt genau in eine Tasche der Größe „Shellopan“).

 

Was ist die tiefste Note die im PAN LAB derzeit gestimmt werden kann?

Die tiefste Note derzeit ist ein A2. Experimente zu noch tieferen Tönen laufen noch.
Die höchste bisher ist übrigens ein E5.

Werden im PAN LAB auch Handpans anderer Hersteller nachgestimmt und repariert?

Kurze Antwort: Ja. 

Lange Antwort: siehe PAN LAB Stimmservice

PAN LAB Pans kaufen 

Welche Handpan Skalen werden im PAN LAB angeboten?

Sowohl typische Anfängerstimmungen als auch anspruchsvolle Profi-Skalen.

Das Angebot wird stetig erweitert. Sonderanfertigungen sind möglich.

Siehe: Skalen (Reihung ist von der tiefst möglichen zur höchstmöglichen)

Siehe auch: Orientierungshilfe: „Was ist die richtige Handpan Skala für mich?“

Was kostet ein Handpan im PAN LAB Vienna?

Die Preise variieren abhängig von Skala , Anzahl der Noten und Qualität. Es gibt Pans um ab €1000,- bis zu €2500,- und für spezielle Sonderanfertigungen kann es auch höher werden. Ermäßigungen sind beim Kauf mehrer Pans möglich.

Als Richtwert: Eine Pan mit 8+1 Noten, die man direkt im PLV kauft, hat in letzter Zeit viele Male €1920,- gekostet, inklusive 20% Steuer, Kantenschutz, Microfasertuch, Pflegeöl und einem zusätzlichen Protection-Sheet. Taschen kann man extra dazu kaufen (ein einfaches Softcase gibt es um €70,- inkl. Steuer). Zwei verschiedene Ständer sind außerdem als Zubehör derzeit vorrätig (Kosten €60,- und €120,- inkl Steuer).

Anm.: Manche Stimmungen sind arbeitsintensiver als andere – und auch daher etwas teurer.

Wie kann man im PAN LAB Vienna eine Handpan erwerben?

Vorzugsweise Kauf vor Ort bzw. Selbstabholung.

Besichtigungstermine werden derzeit über das Onlinebuchungssystem vergeben.

EU-Versand in Ausnahmefällen möglich.

 

Wie kann man bezahlen?

Update (7.2.2020): Wir haben nun eine Registrierkasse und können Barzahlungen akzeptieren.

Bisher war  nur via Onlinebanking (Überweisung) möglich. Diese Option gibt es weiterhin:

Eine Überweisung kann per eigenem Smartphone oder auch an einem geschützten PC vor Ort durchgeführt werden. Bitte bei Kaufwunsch also unbedingt die Onlinebanking Logindaten mitbringen. Wir müssen dann bitte nur einen Transaktionsbestätigung sehen, bevor wir das Instrument direkt aushändigen können. Dieser ist normalerweise bei Onlinebanking sofort am Bildschirm sichtbar.

Die Überweisung hat an folgende Bankverbindung zu erfolgen:

Bank: Easybank
Name: Birgit Pestal
IBAN: AT741420020011142355
BIC: EASYATW1

Rechnungsdaten: Für eine ordentliche Rechnung bitten wir unser KäuferInnen um Ihren Vor- und Zunamen, Adresse und Mailadresse. Zusätzlich speichern wir auch die Telefonnummer. Diese Daten werden im Sinne der Rechnungslegung verarbeitet und gespeichert.

Rechnung: Die ordentliche Rechnung inklusive Steuer erhaltet man umgehend via E-Mail (als PDF), normalerweise am selben Tag.

Zahlungsbestätigung: Sobald die Summe am Konto eingelangt ist, bekommen unsere KäuferInnen noch zusätzlich eine Zahlungsbestätigung via Mail (damit auch ihr sicher sein könnt, das alles geklappt hat).

Barzahlung: ab 7.2.2020 möglich!

Zahlung mit Bankomatkarte: ab 7.2.2020 möglich!

Erlagschein: Einige unserer BesucherInnen benutzen erfahrungsgemäß kein Onlinebanking und wollen lieber per Erlagschein einzahlen. Das ist möglich. Wir können dann das Instrument allerdings leider erst dann aushändigen, wenn auch die Summe am Konto eingelangt ist. In diesem Fall wird das gewünschte Instrument bis zur Abholung „reserviert“ und gilt bereits als verkauft (und wird auch keinen anderen BesucherInnen mehr gezeigt.)

 

Wie bestellt man eine Sonderanfertigung im PAN LAB?

Die meisten von euch werden vor Ort direkt fündig – es sind meistens mehrere Stimmungen zur Auswahl da (Siehe Menüpunkt „Skalen“).

Herzlichen Dank jedenfalls für das stetige Interesse an Sonderanfertigungen – und auch die spannenden Herausforderungen, die damit einhergehen.

Derzeit ist die Warteliste geöffnet, die Wartezeit ist momentan  ca. 2-3 Monate  (Stand vom 11.7.2020).

Bei Interesse bitte um Mail an office@pan-lab-vienna.at (oder Kontaktaufnahme).

Es werden keine Anzahlungen entgegengenommen. Das bedeutet, auch wenn eine Auftragsarbeit fertig ist, entsteht kein Kaufzwang. Man wird zu einem Besichtigungstermin exklusiv eingeladen – das hat zur vollsten Zufriedenheit für alle bisher gut funktioniert und wird bis auf Weiteres auch so gehandhabt. Dieses Angebot richtet sich an seriöse und aufrichtige Menschen, bei denen der Kaufwunsch wirklich sehr stark vorhanden ist und die das Angebot nicht böswillig ausnutzen – um etwa einfach einmal eine neue Stimmung auszuprobieren.

Wir freuen uns besonders vorab über persönliches Kennenlernen bei einer Besichtigung (kostenlos) oder einer Schnupperstunde (kostenpflichtig). Die Wunschskale für eine Sonderanfertigung sowie Kontaktdaten kann man auch direkt vor Ort auf einem Formular unverbindlich deponieren. Wird die Stimmung gebaut erhaltet man ein Angebot und später eine persönliche Einladung für die Abholung des gewünschten Instrumentes.

Versand (EU-weit) ist auch möglich.

 

 

 

Werden auch Pans in 432hz gebaut?

Kurze Antwort: Ja.

Lange Antwort: Normalerweise wird im PAN LAB im 440hz Standard gestimmt, da wir der Meinung sind es ist die Magie der Quinte, die das Klangerlebnis ausmacht, und nicht der Frequenzzahl, die ihrerseits ja auf der Sekunde beruht, welche wiederum eine rein menschengemachte Erfindung ist und nichts, das so in der Natur vorkommt.  Die Stimmung in 432hz ist aber für Sonder/Einzelanfertigungen möglich.

Wielange ist die Wartezeit bei Bestellung von Sonderanfertigungen?

Die Wartezeit ist momentan  ca. 3 Monate  (Stand vom 27.7.2020).

Kann man in Raten zahlen?

Ist in Ausnahmefällen möglich. Sprechen Sie uns darauf an. Wir können Ratenzahlung punktuell und individuell vereinbaren.

Wie sieht es aus mit Gewährleistung?

Update: Wir können – nach individueller Absprache – ca. 1 Woche gratis Verleih gegen den Kaufpreis als Kaution anbieten. Das entspricht einer Rückgabegarantie von einer Woche.

Wichtig: Wer eine Handpan Klangkskulptur erwerben möchte, sollte verstehen, dass es sich generell um ein junges und wenig verbreitetes Kunsthandwerk handelt das zudem auch nicht formal reglementiert ist (so wie etwa der Geigenbau). Es gibt jedoch gewisse inoffizielle Standards und in dieser Ausrichtung entstehen auch die PAN LAB Pans.

PAN LAB Tunerin Birgit Pestal hat das Kunsthandwerk ursprünglich bei „Shellopan“ kennengelernt (das ist einer der renommiertesten Handpan Anbieter weltweit).

Trotz höchstmöglicher Sorgfalt bei der Herstellung kann dennoch keine Garantie für die Haltbarkeit der eingestimmten Töne übernommen werden, denn dafür fehlen schlichtweg die Jahrzehntelange Erfahrungen. Wir gehen davon aus, dass die Noten sehr lange stabil bleiben werden. Nichtsdestotrotz: Ein gewisses Risiko gilt es beim Kauf einer solchen Klangskulptur -ganz generell- anzuerkennen.

Birgit bietet seit Jahren schon Stimmservice für Handpans anderer HerstellerInnen und hat bereits zahlreiche Handpans von allen möglichen Herstellern erfolgreich nachgestimmt (bzw. gestimmt, denn manche waren vorher ja noch nie richtig gestimmt) , auch von solchen Anbietern, die das Handwerk offensichtlich nicht beherrschen und nur ein Geschäft machen wollen, mit etwas, das nur aussieht wie eine Handpan (siehe: Warnung vor Betrug). Aufgrund des hohen Risikos für die Handgelenke, wird mittlerweile nicht mehr jedes Blech von Birgit nachgestimmt. 

Für PAN LAB Pans wird nicht automatisch gratis Stimmservice angeboten, da die Instrumente, sobald sie das PLV verlassen allen möglichen Einflüssen und Unfällen potenziell ausgesetzt sind und außerdem eine langjährige Erfahrung fehlt. Außerdem ist ein Stimmservice zumeist auch ein „Update“, denn die Stimmkunst verfeinert sich klarerweise mit jedem Werkstück immer weiter – und das sollte also auch einen Wert haben.

Empfohlen wird einen Checkup nach ein oder zwei Jahren. Wenn es die Umstände erlauben, wird gerne gratis oder freie Spende Stimmservice angeboten.

Bisher haben sowohl Profis als auch AnfängerInnen gute Erfahrungen mit den Instrumenten aus dem PAN LAB rückgemeldet (siehe: Testimonials & Feedback). Stimmservice für PLV Pans ist normalerweise mit kurzer Vorlaufzeit möglich.

Im Sinne von „best practice“ bieten wir sehr gerne gratis Stimmservice für den Fall an, dass jemand seine PAN LAB Pan weiterverkaufen will.

Gibt es ein Rückgaberecht?

In Österreich schreibt das Gesetz das nicht vor und es wird auch nicht im PAN LAB angeboten. Bis jetzt kam so ein Fall nicht vor. Wenn jemand diese Frage vor Ort stellte, haben wir bisher immer geantwortet, dass man wirklich ganz sicher sein soll wenn man soetwas besonderes kaufen möchte.  Wenn man Zweifel hat ist man vielleicht noch nicht soweit. Die meisten Menschen spüren, dass sofort wenn es stimmig ist und auch der Zeitpunkt für die Ausgabe passt.

Wir erwarten von unseren KäuferInnen, dass die PAN LAB Pans als Kunstwerke gewertschätzt und nicht etwa als gewöhnliche „Industrieprodukte“ angesehen werden.

Update: Wir haben sehr gute Erfahrungen während der Corona Zeit mit Gratis Verleih  gemacht. Sprechen Sie uns bei Interesse einfach darauf an und treffen Sie eine individuelle Vereinbarung.

 

 

Ist eine Innergemeinschaftliche Leistung (UST-Befreiung) möglich ?

Innergemeinschaftliche Leistungen: Ja- sind möglich. Bitte vor der Rechnungslegung um Bekanntgabe Ihrer  UID.

 

Spielmöglichkeiten vor Ort

Wann ist der nächste Spieleworkshop im PAN LAB Vienna?

Updates dazu finden sich im NEWS Bereich dieser Webseite. 

Gibt es Einzelunterricht im PAN LAB Vienna?

Ja! Termine bitte direkt mit Thomas Ender vereinbaren oder das Buchungssystem benutzen.

Andere Fragen

Wird es wieder Schnupperhämmern geben?

Ein Herzliches Danke für euer anhaltendes Interesse an der Blechstimmkunst!

Bitte um Verständnis, dass wir Werkstattführungen derzeit nur für Menschen anbieten können, die auch eine PAN LAB Pan gekauft haben – es ist etwas Besonderes diese Räume betreten zu dürfen- und das soll auch so bleiben. 

Es gibt derzeit für die neue Serie „Signatures“ die Möglichkeit eine Note für eine bestellte Handpan (Wunschskala) selbst eine Stunde lang zu bearbeiten. Dieses DIY Konzept ist mittlerweile hier gut erprobt, daher können wir das unter gewissen Bedingungen (z.B. Vorgespräch & Briefing) relativ risikolos für alle Beteiligten anbieten (d.h. es ist nicht nur ungefährlich für die Person, sondern auch die Klangqualität des fertigen Instrumentes wird normalerweise nicht darunter leiden). Das Angebot richtet sich an blechklangverliebte, selbstverantwortliche, erwachsene Menschen, die diese Selbsterfahrung machen wollen und gerne ihre ganz persönliche „Signatur“ in ihr Instrument einbringen wollen. Wichtig dafür: Persönliches Kennenlernen –  z.B. bei einer kostenlosen Besichtigung

Ansonsten gilt weiterhin: Eure Nachfrage nach Schnupperhämmern übertrifft leider immer noch unsere Möglichkeiten. Bisher haben nur wenige Freunde des PAN LABs die Möglichkeit bekommen, auch ein ganzes Instrument hier zu bauen und es ist nicht möglich ein allgemeines Angebot dafür zu formulieren, dass für jeden passt. Hier und da ist das mit individueller Vereinbarung möglich. Wir können sogar einen Wohnplatz nahe des PAN LABs dafür anbieten.

Weitere  Angebote sind in Vorbereitung und werden unter NEWS und im LABLETTER angekündigt.

Unterstützt das PAN LAB außergewöhnliche Projekte oder NGO's?

 Ja, soweit es möglich ist. Sehr gerne! Es gibt dafür auch eine Warteliste.

Bitte um Kenntnisnahme, dass das PAN LAB noch einen Schuldenberg zu bewältigen hat, bevor wir in Bereich Non Profit Arbeit noch mehr tun können-  das ist jedenfalls Teil der Zukunfts-Vision und Anfragen und Ideen werden immer sehr gern entgegengenommen und gespeichert.

Sind die Produktionsbedingungen ökologisch?

Wir bemühen uns um eine so nachhaltige und energieeffiziente Herstellung wie möglich.

Das PAN LAB bezieht 100% Ökostrom und Ökogas. 

 

Wie kam Birgit Pestal zur Blechstimmkunst?

Durch viel Leidenschaft für den Blechklang, Glück und einer endlosen Reihe sehr glücklicher „Zufälle“! Ich hätte es nie zu träumen gewagt kurzgesagt und hatte ein komplett anderes Leben zuvor-  aber ja es wurde möglich. Es ist ein Weg des Herzens. Ich bin unendlich dankbar etwas machen zu dürfen, dass so inspirierend, wissenschaftlich und doch intuitiv zur selben Zeit ist.

Siehe:

 

Was ist die Geschichte des Hauses?

Das über 100 Jahre alte Haus war ursprünglich das Gasthaus „Schwarz“. Unser Seminarraum ist die ehemalige Ausschank bzw. wurde nach einem Bombenabwurf während des zweiten Weltkrieges zur kleinen „Gast-Stube“.  Der Garten wurde von der ehemaligen Besitzerin liebevoll angelegt.

Die Famlie Pestal hat durch eine sehr glückliche Fügung dieses Haus von Frau Ernestine Schwarz geerbt, die selbst keine Nachkommen hatte und die sich sehr gewünscht hat, dass etwas Schönes und Sinnvolles mit diesem Haus passiert und es erhalten wird. Damals war von einem Handpan Labor zwar noch lange keine Rede- aber wir denken, sie würde sich heute sicher sehr freuen, wenn sie es im renovierten Zustand heute sehen könnte, und auch, wieviele Menschen so freudestrahlend hier ein- und ausgehen.

Birgit Pestal hätte den Schritt in das alte Haus und in ein neues Leben ursprünglich nicht gewagt, aber ihre Familie, Freunde, Kollegen  sowie einige befreundete Ingenieure machten ihr soviel Mut, dass der Schritt schließlich doch getan wurde. Alleine wäre so ein Projekt für die studierte Geisteswissenschafterin, die ohne großartige Physikkenntnisse, (geschweige denn Baustoff oder Werkzeugkunde) aufgewachsen ist, sicherlich niemals möglich gewesen. Ihre Leidenschaft für die Blechstimmkunst blieb aber nicht unbemerkt und die helfenden Hände kamen in dieser Geschichte immer zum richtigen Moment.

Das PAN LAB entstand ganz ohne Crowdfunding und auch ohne Stress, trotz der hohen Geschwindigkeit mit der alles wie von selbst gewachsen ist – seit 2017. Die privaten Kredite, die für die Renovierung und den Aufbau der Werkstatt nötig waren, werden vielleicht schon in einzwei Jahren abbezahlt sein.

Siehe auch: Danksagung