Als kleinen Ableger von der Handpan Meme Reihe „What would they say“, in der es darum ging historischen FIguren Worte über Handpans in den Mund zu legen (#Panfiction), heute: Wolfgang Goethe, berühmter „Sturm und Drang“ Dichter und Naturforscher.

Goethe ging von der Einheit des menschlichen Wissens und der Erfahrungen aus, vom Zusammenhang von Kunst und Natur, Wissenschaft und Poesie, Religion und Dichtung. Begriffe wie „gegenständliches Denken“, Beobachtung und Experiment, „Lernbegier an den Dingen“ sind zentral für Goethe. Er „erhebt die Natur als Erlebnis- und Erkenntnisbereich zur höchsten Bildungsangelegenheit des Menschen“ (Quelle).

Selbstverständlich kann man nur Vermutungen anstellen, aber wahrscheinlich gefiele ihm, dass eine Pan auf nur einem Werkstück soviel Widersprüchliches zu vereinen vermag. Hätte er selbst getuned, wäre ihm bestimmt aufgefallen, dass die Tätigkeit sehr physikalisch und gleichzeitig so poetisch ist- quasi eine die Naturgesetze exakt beschreibende Kunst.  Ein Stück harmonische Seele wird in das Blech gearbeitet oder transferiert. Objektivismus und Subjektivismus sind harmonisch vereint. Die entstandene Skulptur spricht für sich und sagt gleichsam alles, wenn sie berührt wird.

Beim Studieren seiner Zitate zeigt sich: die passen komplett unverändert zur Blechstimmkunst und richten sich geradezu direkt an beginnende Tuner (vor allem jene, die gerade in ihrer eigenen „Sturm und Drang“ Phase sind).

Unsere Theorie ist dementsprechend, dass Goethe süchtig nach der Blechstimmkunst geworden wäre…

Vielleicht ist es also gut, dass die Blechstimmkunst nicht früher in der Menschheitsgeschichte entdeckt wurde- Geniale Menschen wie Goethe wären womöglich so sehr darauf hineingekippt, dass sie keine Zeit mehr für anderes Schaffen gefunden hätten.

Kommentar dazu? Gerne an office@pan-lab-vienna.at