Die PANArt AG fordert von Handpanherstellern unter anderem eine nichtkreisförmige Anordnung der Klangfelder.

Aber: Wie gelingt eine nicht-kreisförmige Anordnung von irgendetwas rund um eine Zentrum und insbesondere bei einem Instrument,  das aus runden Halbschalen besteht und das sinnvolle Intervalle ermöglichen will für eine ganz inuitive Spielweise? Es ist schier unmöglich, mehr oder weniger ist es ja immer ein Kreis der dabei herauskommt. Um der gewünschten (allerdings noch nicht rechtskräftigen) Vorgabe aber dennoch halbwegs zu entsprechen , versetzen wir mindestens eine Note in die zweite Reihe. Das ist ist immer noch sehr intuitiv und man hat sogar etwas mehr davon, zumindest eine Note mehr. Um das noch akustisch zu unterstreichen versetzen wir diese Note von der Tonhöhe her tendenziell im Zick Zack und nicht der kreisförmigen Logik entsprechend. Manchmal sind es auch zwei oder mehr. Auf der unteren Seite (Bottomshell) ist die Anordnung ganz unterschiedlich und richtet sich auch danach wieviele tiefe Bassnoten gewünscht oder bestellt sind. Alternativ verzichten wir einfach ganz auf zentrale Noten und platzieren gleich 4 höhere Klangfelder in der „zweiten Reihe“.

In der Bauweise, wie Birgit Pestal im PAN LAB Vienna sie momentan anstrebt, gibt es gewisse Anordnungen, die abgelehnt werden – aus bautechnischen Gründen. Besonders gerne wird ein Maximum von 15 Noten insgesamt nicht überschritten, aber es ist unter Berücksichtigung anderer Faktoren schon möglich.

Die Dimpel der Bassnoten werden auch deshalb nun im PAN LAB gerne nach außen gebogen (Begriffe dafür: Kuppel, Outie, Apex) weil es zusätzlich die ebenso von PANArt beanstandete „Linsenform“ zerbricht (siehe dazu auch das PAN LAB Kontra dazu: die  „Kontrapan“) . Hohe Noten bleiben jedenfalls wiederum aus verschiedenen Gründen lieber nach innen gebogen (Dimpel, Innie, Inpex).

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