Glasorgel


die kuriose Rarität im PLV bestaunen

Wie es der liebe Zufall so will

Der direkte Hausnachbar vom PLV, Martin Grabner, ist auch Instrumentehersteller- und zwar hat er sich auf die Kunst des Glasorgelbaus spezialisiert. Das Instrument wird auch Glasharmonicum genannt. Momentan gibt es ein Austellungsobjekt, das je nach Anlass in einem unserer beiden Häuser zu finden ist und besichtigt werden kann. Es ist wie ein Klavier aufgebaut, mit filigranen Glastäben für die weißen und schwarzen Tasten des Klaviers. Gespielt wird mit befeuchteten Fingen (unter den Stäben wird die Wanne mit Wasser angefüllt). Das Ausstellungsstück geht über 3 Oktaven, aber auch Sonderanfertigungen mit bestimmten Skalen sind möglich. Die Herstellungszeit zieht sich über einige Wochen. Der Stimmprozess ist eine Angelegenheit , die ganz besondere Präzision erfordert.

Die Glasorgel galt früher als besondere musikalische Rarität und wurde etwa auch bei ‚Seancen‘ eingesetzt. In den letzten Jahrzehnten geriet sie in Vergessenheit, wird aber seit ein paar Jahren wieder entdeckt.

Auf Parties oder Wohnzimmerkonzerten ist das Instrument eine faszinierende Bereicherung. Wohl weil der Transport heikel ist, kommt es bei Konzerten leider nur selten zum Einsatz, aber wenn, dann ist es etwas sehr denkwürdiges, an das man sich noch lange erinnert.

Wir freuen uns über den unglaublichen Zufall dieser Nachbarschaft, wo in beiden Werkstätten, Tür an Tür, nun so spezielle Klänge kreiert werden, die noch dazu so erstaunlich gut kombinierbar sind.

Bei Interesse für Besichtigung und Demonstration:
Terminvereinbarung mit Martin Grabner über office@pan-lab-vienna.at