Quanten vs. Quinten


Keine Chance mit Quanten? Versuchs mit Quinten.

Eine Anregung zur “Quintenphysik”

~!Text ist noch in Revision!~

Letzte Überarbeitung im Februar 2021

Von Quanten und Quinten

Natürlich, es ist lachhaft- es heisst ja, wer behauptet die Quantenphysik durchschaut zu haben hat nichts davon verstanden. Wie kann ich also etwas halbwegs Sinnvolles darüber sagen? Tja nun, es ist aber nunmal so:

Stehende Wellen, Eigenfrequenz, Schwingungs-Knotenpunkte, Schwingungsbäuche, etc etc … in der Quantenphysik findet man lauter Begriffe, die auch für die Blechstimmkunst relevant sind.

Wenn man sich quantenphysikalische oder quantenphilosophische Vorträge oder Literatur aus der Perspektive der Blechstimmkunst zu Gemüte führt, kommt man evtl. nicht umhin, dass es manchmal so scheint, als würden diese Physiker über Blechstimmkunst sprechen. In einem Vortrag über Quantenphysik resümierte der berühmte Quantenphysiker Werner Heisenberg, dass schon der Begriff des Verstehens problematisch ist. Wir sagen quasi- wir verstehen etwas, wenn wir Voraussagen machen können. Aber in der Quantenphysik wird das ja so richtig kompliziert. Es heisst, wir als “Menschheit” haben sie verstanden (denn wir nutzen sie auch mit sovielen modernen Geräten), und das obwohl wir keine absoluten Voraussagen machen können. Außerdem werden diese Erkenntnisse von den Physikern in Schaltkreise verwandelt, ohne dass die eigentlich verstehen, warum das Ganze funktioniert – also fast so ähnlich wie jemand, der ein Pferd zureitet und eigentlich keine Ahnung hat von diesem tiefgründigen lebendigen Wesen Pferd.  Es gibt wie gesagt so einige Ähnlichkeiten zum Blechstimmen, wenn man sich auf so ein (vereinfachendes) analoges Denken halt einlassen möchte.

Beim Tunen ist daher eine Frage in mir laut geworden: Was passiert hier eigentlich? Was bewirken diese lokalen Transformationen der Materie? Was ist das eigentlich, was wir da erschaffen- also dieses mehrdimensionale Schwingungsgebäude, das in einem Membran (Tonfeld) durch Hammerschläge in eine “Lokalität” gezwungen wird. Weder Intuition noch WIssenschaft alleine können das Problem des verstimmten Tonfeldes lösen, also welche Rolle spielt möglicherweise das Bewusstsein des Tuners dabei?

Als Anregung haben wir hier eine Reihe Videos angesehen und ein paar Gustostückchen gesammelt, die in die Quantenphysik einführen und wer dabei an die Stimmkunst denkt, wird vielleicht die einen oder anderen ‘Schmankerl’ entdecken, die für das Stimmen von Blech vielleicht nicht unwesentlich sind. Siehe Videos anbei.

 

Unvorhersagbarkeit, Unbestimmtheit, Unentscheidbarkeit

Diese drei wesentlichen Kategorien der Quantenmechanik kann man auch beim Stimmprozess mit dem Hammer am eigenen Körper erfahren. Selbst jemand, der sich bereits eine hohe Kontrolle über das Membran erarbeitet hat, wird zugeben müssen, dass die Begriffe auch im Lernprozess mit dem Hammer wesentlich sind. Eine hohe Flexibilität ist bei der Arbeit mit dem Hammer erforderlich, denn es beginnt mit einem unkontrollierbaren Zustand, der erst kontrollierbar gemacht werden muss und dann erst kontrolliert werden kann. Dabei muss man, so möchte ich behaupten, nicht nur spiegelverkehrt denken können, sondern quasi mehrdimensional spiegelverkehrt.

Vorab ist “unvorhersehbar” welcher Punkt zu einem gegeben Zeitpunkt der richtige ist, um etwa sagen wir nun die Oktave zu heben, wenn sie zu niedrig ist, denn grundsätzlich ist das Membran eben unkontrollierbar – besonders am Anfang.  Es ist außerdem “unbestimmt” wo die “Knotenpunkte” auftreten werden, der Tuner muss sie selbst erst ‘erschaffen’ und erfahrungsgemäß ist es eine gute Idee symmetrisch arbeiten. Bei jedem Tonfeld, sind je nach Ratio möglicherweise andere Winkel für diese Achsen und Punkte zentral. Man steht also vor dem Problem, dass man mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten muss, die man aber selbst erst abschätzen muss – im Trial und Error Verfahren. Und manchmal steht man vor dem Tonfeld wie vor einem Doppelspalt-Experiment – und kommt aus dem Staunen nicht heraus (denn wo man zwei oder maximal drei Sachen erwartet hat, sind plötzlich 5 oder 7 oder mehr).

Dann kommt noch hinzu, das ein Hit (Blow)- also ein Hammerschlag- auf sovielen Weisen falsch ausgeführt werden kann, selbst wenn man den richtigen Punkt zum richtigen Zeitpunkt erwischen würde: zu stark, zu schwach, falscher Hammer, falsche Technik. In dem Spannungsfeld von ‘unbestimmt’, ‘unentscheidbar’ und ‘unvorhersagbar’ bewegt sich ein Tuner mit seiner persönlichen Wahrscheinlichkeitsrechnung quasi entgegen aller Logik mit dem Hammer anfänglich geradezu brachial und “archaisch” – und braucht auch enormen Mut und Risikobereitschaft dafür, das bereits Geschaffene mit jedem Hammerschlag wieder zu verlieren. Kein Wunder so gesehen, dass der entstandene Klang so berührend ist! Dahinter steckt wirklich eine Menge Arbeit, die man sich unmöglich vorstellen kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat (alleine diese unglaubliche und letztlich wunderschöne Energie der Verlustangstbewältigung, mit der man mindestens Monate lang zu kämpfen hat, wenn nicht Jahre, wenn nicht immer- ist bemerkenswert.)

Erst nach langem Üben kann man Schritte voraussehen und auch schnell mehrere Abläufe gezielt planen. Das ist quasi ein höchst kognitives Erfassen von einer unsichtbaren Architektur, ähnlich als würde jemand das Lösen von einem Rubikwürfel durch pures Ansehen erfassen. Oder ähnlich wie ein/e ProgramiererIn, der/die sich die Architketur einer Software überlegt und die Gesetzmäßigkeiten versteht. Die Komponenten (Obertöne in einem Tonfeld, aber auch alle Tonfelder) hängen zusammen, sind gewissermaßen verschränkt – aber gleichzeitig kann man sie auch in Teilbereiche zerlegen um sie mit dem Hammer zu bearbeiten – um sie schlussendlich wieder zusammenzuführen.

Eine programmierte Webseite etwa, muss in allen Browsern gut aussehen und auf allen mobilen Endgeräten funktionieren. Ein Tonfeld muss, egal wie man das Instrument haltet und egal ob man es von innen oder außen anspielt, stabil sein und schwingen. Es gibt insofern in beiden Beispielen keine Kompromisse darüber, wie das Endergebnis zu sein hat – es muss letztlich den “User” “überzeugen” (wer auch immer das sein mag).

 

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Bit from Hit

Das Blech von selbst tut nichts. Man muss es erst bearbeiten, um auch Information zu bekommen. Sobald man hämmert, gibt es eine Art Kommunikationsprozess- das Blech gibt jetzt Information über seinen Ist-zustand und die Hände, die den Hammer führen, können in der Sekunde reagieren. Das bedeutet das Messen und das Kreieren passiert gleichzeitig. Das passt von dem her gut zum Welle Teilchen Dualismus, sofern man sich halt auf diese Betrachtung einlassen möchte. Auch beim Stimmen erhalte ich je nach Messmethode, Zielvorstellung und Werkzeug unterschiedliche Resultate.

Eine berühmten Aussage von Quantenphysiker Anton Zeilinger entsprechend, die wörtlich lautet “It from Bit”, ist die Bedeutung der Informationsebene entscheidend. Die Materie kommt überhaupt erst durch eine Informationsebene zustande. Das bedeutet, die Info war zuerst da, dann das Materielle.  Das “It” kommt also vom “Bit” (Information) und das ist für sich genommen völlig revolutionär, Materie ist demnach “geronnenes Bewusstsein”.

Ich mache mal daraus kurzerhand “Bit from Hit” um möglichst einfach zu erklären, was meiner Vorstellung nach beim Stimmen passiert: Wir bekommen als Blech-Tuner nun ein Bit (Information) von einem Hit (Hammerschlag). Dabei entsteht ein dynamischer Flow, der sich (wenn man genug Übung hat, bzw. irgendwann) sehr natürlich anfühlt und der dazu führt, dass die Materie nun so verformt wird, dass eine anvisierte Schwingungsebene (Information, Klang) in Erscheinung treten kann.  Das ist höchst spannend! Kein anderes Material fällt mir ein, dass uns diese Erfahrung auf diese direkte Art und Weise bietet, also so direkt und analog.

 

Bereit für ‘harmonische Geschlossenheit’?

Die Physik will ja die Wirklichkeit vollständig erklären – das konnte die Newton Physik bei Weitem nicht, aber wenn ich die Literatur richtig verstanden habe, gelingt genau das ja der Quantenphysik- und zwar unter Miteinbezug aller irrationalen Grauslichkeiten, die man sich ja gar nicht vorstellen will (die Geschichte der Quantenphysik erzählt viel darüber, wie es den besten Physikern und Mathematikern der Welt beim Betrachten ungelöster Probleme in der Hinsicht nur so speiübel wurde. Heisenberg etwa schreibt: dass der Zustand ‘harmonischer Geschlossenheit’ in der Naturwissenschaft/der Atomphysik für etwa ein Vierteljahrhundert verloren war).

Aber ist das nicht furchtbar traurig, dass uns durchschnittlich quantenphysikalisch sehr schlecht gebildeten Menschen diese tiefgründige Weisheit, die da schon vor zig Jahren entdeckt wurde, so gut wie komplett versagt bleibt? Stattdessen “profitieren” wir von einer aus allen Ufern laufernden Molekularbiologie (welche sich Hand in hand mit der Quantenphysik entwickelte) und  Quantencomputern und Qubits, GPS Tracking und auch mit Algorithmen, die vorhersagen was wir morgen kaufen werden wollen. Denn all das war ja erst in Folge der Enträtselung der Welt durch die Quantenphysik möglich. Wir haben so gesehen eigentlich sehr peinlich analog denkende “Newtonphysik geprägte” Gehirne im Vergleich zu den superintelligenten Quanten orientierten mehrdimensionalen Technologien, die wir ja heutzutage verwenden, als wäre es etwas völlig Banales. Strenggenommen sind wir wahrscheinlich gar nicht mündig genug für diese Technologien, denn unsere Gehirne hatten ja überhaupt gar keine Chance annähernd zu verstehen, wie diese Dinge funktionieren und auf welchen fantastischen und unglaublichen Prinzipien sie beruhen (sinngemäß auf der neuen ‘harmonischen Geschlossenheit der Naturwissenschaft’ unter den völlig neuen Voraussetzungen der Atomphysik – laut W. Heisenberg). Vielleicht muss also eine Kunstform her, die es schafft unseren Gehirnen – idealerweise auch in Kombination mit unseren Händen, denn wir wollen ja eigentlich die Dinge so gerne “begreifen” (wie etwa H.P Dürr gerne betont) – eine Erfahrung zu erlauben, die zumindest in diese Richtung geht. In Bezug auf die Kunst sagt Heisenberg (warnend): “So etwas kann man nicht machen, es muss von selbst geschehen” (“Quantenphysik und Philosophie”, Reclam 1979, S113). Die “Steelpan”, die soweit bekannt während der 30er Jahre aufkam, war Heisenberg vermutlich nicht bekannt, aber vielleicht war sie ja bereits so eine erste Antwort der Kunst auf die Entdeckungen der Quantenphysik.

Heute wissen wir: Ein Forschungszustand existiert immer genau einmal unter den gegebenen Bedingungen (Anton Zeilinger)- sehr schön auch veranschaulicht anhand von Hans Peter Dürr’s Chaos-Pendel (siehe Video). Wenn man nun, so wie ich, überall nach Blechklang  Bezügen sucht, ist ein Vergleich sehr leicht hergestellt: Jedes Instrument und auch jedes Tonfeld ist eigen, es gibt keine gleichen zwei, jedes ist eine neues Experiment – und selbst wenn ein Schüler dem Lehrer genau jeden Hammerschlag nachmachen würde, würde dabei niemals ein Klang herauskommen. Tonfelder sind von dem her wie Schneeflocken. Man weiss vorher nicht fix, in welcher Form sie ‘herauskristallisieren’. Zudem kann man diese “Schneeflocken” aber auch nicht einzeln betrachten, sie hängen alle zusammen auf einem Werkstück, also dem Großen, Ganzen, das ja wiederum eine Schneeflocke ist so gesehen.

Es gibt imho noch viele weitere Aspekte der Quantenphysik , die von Physikern wie etwa Pauli und Heisenberg formuliert worden sind und von Menschen wie H.P. Dürr, H. Lesch oder auch Vera Birkenbihl ganz bewusst für ein sehr breites und nicht studiertes Publikum erklärt worden sind – von denen man so einige, vielleicht mit der Praxis der Blechstimmkunst erfahrbar machen könnte.

 

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Symmetrie, Schönheit, Harmonie

Ich resümiere, dass die Handpan bzw. die Steelpan, eine Art kopernikanische Wende im Musikinstrumentebau und Verständnis von Klang bedeuten könnte. Sie kombiniert, einfach gesagt, die Magie, die von Gong, Flöte und Trommel ausgehen- alle mehr oder weniger analog und aus mehr oder weniger einem Werkstück ohne komplexe Mechanik, alle ‘uralt’ in der Menschheitsgeschichte. Das Handpan zählt zu den Idiophonen, also “Selbstklinger”, das bedeutet, dass was da angespielt wird, auch das ist, was klingt. Vielleicht ist es auch das, was die Menschen so zu berühren vermag, also der Aspekt des “Selbstklingers”.

Auf einer sehr sehr tiefen Ebene erzählen die klingenden Blechlinsen vielleicht von den Erkenntnissen der Quantenphysik, und zwar jenen höchstkomplexen Zusammenhängen, die sonst nur eine handvoll MathematikerInnen auf der Welt in ihrer Schönheit überhaupt erfassen können. Die Mathematiker mussten eben vorher durch den Dreck der hässlichen Gleichungen, so ähnlich wie ein Tuner der durch seine eigene Kakophonie durch muss und sich den Lohn des Wohlklangs sauer verdienen musste.  Es ist bezeichnend, dass die Schönheit in der Mathematik spätestens seit Einstein so eine große Bedeutung gewonnen hat. Vielleicht könnte man insofern (wegen der vermeintlichen mathematischen Schönheitssuche) auch von einer “phytagoräischen” Wende in der Wissenschaft seit Einstein sprechen. Persönlich glaube ich aber nicht, dass man einen so umfangreichen Begriff wie Schönheit festnageln kann oder sollte, genausowenig kann man (soweit mir bekannt) Schönheit mit purer Gewalt in das Blech  “hinein hämmern”. Fotografen sagen z.B. gerne: nichts und niemand ist hässlich, es kommt immer nur auf das Licht an, das man einsetzt.

 

“Fenster sein, nicht Spiegel”

Die Hangbauer bezeichnen ihre Kreation Hang(R) gern als “Spiegel” (unklar ist, ob auch die später entwickelten ‘Abkömmlinge’ namens “Handpans” mitgemeint sind)- vielleicht, wer weiss, auch ein bisschen hinsichtlich des oben erwähnten Begriffes “Selbstklinger”. Das Selbst klingt mit beim Spielen der Schoßinstrumente und der Archetypus Selbst wird vermutlich schon beim Ansehen der Form aktiviert. Also ich kann nur spekulieren, aber Quantenphysiker Wolfgang Pauli wäre vermutlich begeistert gewesen (den hier kommt tatsächlich alles zusammen, also so oder sehr ähnlich, wie von Pauli beschrieben).

Dazu folgende Anregung, möglicherweise besser passend für die “Handpan”, die sich insbesondere seit 2020 von der Hang(R) nicht nur bautechnisch sondern auch ideologisch zunehmend abgrenzt: Es war R.M. Rilke der für die Dichtkunst sagte: “Fenster sein, nicht Spiegel!” (gefunden in dem Buch von E.P. Fischer “Die andere Bildung”, 2003- Fischer verwendet das Zitat als Aufforderung an die Wissenschaft). Ein Fenster eröffnet ganz neue Perspektiven und bietet die Möglichkeit “die Natur in diesem Rahmen zu durchschauen”. Ein Spiegel wirft zurück was hineingekommen ist (und tatsächlich spiegeln auch die Naturwissenschaften ja gar nicht die Natur, sondern erklären das Sichtbare durch Unsichtbares- laut Fischer). Ein Stück weit BEIDES wäre wohl nicht nur für die moderne Wissenschaft sondern auch die Blechstimmkunst relevant bzw. (aber wer weiss das schon mit objektiver Sicherheit)  “schön”…

Anyway- Mein ausuferndes Beschreiben von Quinten und Quanten und diese vermeintlichen Erklärungsversuche mit vielen umständlichen Worten kommen freilich niemals an  “die Wahrheit” oder gar “das Schöne” heran – vielmehr könnte es vielleicht die Kunst:

“Die Physik kann sich nur weiter entwickeln in einer Beschreibungsweise die dinglich ist. (…) Die Sprache die dafür geeignet ist, ist vielmehr die Kunst.” (Quantenphysiker Hans Peter Dürr)

“Mit ihr (Anm: der ‘geschlossenen’ Form der Kunst) würde nicht nur eine weitere, sondern vielleicht die entscheidende Umwertung aller Werte vollzogen, nämlich Wissenschaft nach dem Model der Kunst zu betreiben”. (E.P. Fischer in “Die andere Bildung” S.165)

“Die mathematische Struktur (Anm: bezieht sich auf Phytagoras Entdeckung über die Obertonreihe), nämlich das rationale Zahlenverhältnis als Quelle der Harmonie- das war sicher einer der folgenschwersten Entdeckungen, die in der Geschichte der Menschheit überhaupt gemacht worden sind. (…) Die Schönheit ist, so lautete die eine der antiken Definitionen, die richtige Übereinstimmung der Teile miteinander und mit dem Ganzen. Die Teile sind hier die einzelnen Töne, das Ganze ist der harmonische klang.” (Werner Heisenberg in “Quantentheorie und Philosophie” – Kapitel “Das Schöne in den exakten Naturwissenschaften”) 

“Die Seele erschrickt, sie erschauert beim Anblick des Schönen, da sie spürt, dass etwas in ihr aufgerufen wird, das ihr nicht von außen durch die Sinne zugetragen worden ist, sondern das in ihr in einem tief unbewussten Bereich schon immer angelegt war.” (aus: “Phaidros”, zitiert von Heisenberg, ebd.)

Birgit Pestal

Anm: Dieser Text ist in Revision befindlich. Feedback oder Gedanken dazu? Gerne an office@pan-lab-vienna.at