Warum werden die Tonfelder eigentlich im Zick Zack angeordnet und nicht anders?

Die Anordnung der Tonfelder ergibt sich logisch, wenn man überlegt wie die Hände natürlich fallen, nämlich abwechselnd links – rechts. So ergeben sich bei den verschiedenen Skalen auch phänomenale Dreiklänge. Dadurch, dass die Abstände zwischen den Noten auch an die Größe der Hände angepasst sind, ergibt sich ein natürliches Spiel-Gefühl- nicht unähnlich einer Flöte – bzw. ist es auch mit dem Gitarregriffbrett vergleichbar, wo natürlich auch alle Abstände genau ausgetüftelt wurden. 

Klangerlebnis und Spielbarkeit sind also die Achsen an denen man als Hersteller*n die idealen Kompromisse finden muss – eine echte Herausforderung! Im PAN LAB haben wir lange an den idealen Größen experimentiert und verwenden dabei nicht für alle Noten dieselben, sondern verschiedene Ratios. Die Tonfelder werden zudem immer möglichst zentriert (mit den langen Achsen Richtung Mittelpunkt) angeordnet- so weiss man als Spieler*n immer auch intuitiv, wo die jeweiligen Quinten jeder Note zu finden sind.

Jedenfalls: Müsste man die Tonfelder anders anordnen, wäre man ja gar nicht mehr in der Lage Akkorde zu spielen (siehe Skizze anbei mit alternativen Anordnungen).

Wie man sehen kann, hätte man statt „Zick Zack“ dann „Hick Hack“. Das wäre sehr schade und würde die Spielmöglichkeiten drastisch reduzieren.

Auch andere Instrumente haben aus Gründen der optimalen Spielbarkeit ein Layout das alternierende Handbewegungen braucht, zb das Kalimba. So ähnlich ist es auch bei der Steelpan- hier werden sogar noch deutlich mehr Noten auf einer Halbschale untergebracht- und zwar so, dass man als Spieler eine bestmögliche Erfahrung machen kann.